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Der Siegeszug der elektronischen Patientenakten PDF E-Mail


Aykut M. Uslu, Frank Ückert

Einst als eine der freiwilligen Anwendungen der flächendeckend einzuführenden Megaprojekt „elektronische Gesundheitskarte“ geplant, entwickelt sich die EPA in unterschiedlichen Varianten prächtig weiter.


Hintergrund

Die Themen wie elektronische Patientenakte (EPA), elektronische Gesundheitskarte (eGK), elektronisches Rezept (eRezept) etc. wurden in Deutschland bis Anfang 2000 meist in wissenschaftlichen Kreisen behandelt. Dort wo eine Verbindung zur Industrie bestand, wurden auch die erzeugten Ideen gemeinsam mit ihnen hin und wieder zur kleineren Insellösungen weiterentwickelt.

Dieser Kreis wurde 2003 mindestens um das BMG und die ATG erweitert. Der Anlass dafür dürfte der Erlass des Gesetzes § 291 SGB V (Sozialgesetzbuch) zur flächendeckenden Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte Ende 2003 sein.
In Bezug auf die elektronische Patientenakte steht im § 291a Abs. 3 Nr. 4 SGB V zur elektronischen Gesundheitskarte (Fassung vom 14. November 2003):

... Über Absatz 2 hinaus muss die Gesundheitskarte geeignet sein, folgende Anwendungen zu unterstützen, insbesondere das Erheben, Verarbeiten und Nutzen von „Daten über Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Behandlungsberichte sowie Impfungen für eine fall- und einrichtungsübergreifende Dokumentation über den Patienten (elektronische Patientenakte)“...

Demzufolge sollte die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mit Beginn ihrer flächendeckenden Einführung auch die funktionsfähige freiwillige Anwendung EPA umfassen. Während die Einführung derselben aus verschiedenen Gründen noch auf sich warten lässt, entwickelt die EPA – unbemerkt davon – eine Eigendynamik. Sie findet inzwischen in ihren variantenreichen Formen, teilweise als Pilotprojekt, im Praxisalltag Einsatz. Dies zumeist unter Verzicht auf die noch nicht vorhandene und als Schlüssel zu Telematikinfrastruktur und Datenschutz vorgesehene eGK. Oftmals sollen die Projekte in der Zukunft in die bundesweit einheitliche elektronische Patientenakte des Mega-Projektes eGK eingegliedert werden. In einzelnen Ländern gehen solche vorbereitenden Projekte weit vor die Einführung der eGK voraus. In NRW bspw. haben 33, größtenteils bekannte, Partner aus Wirtschaft und Forschung mit dem Projekt „EPA.nrw“ eine arztgeführte Akte im Blick. Das Ziel ist, die Entwicklung eines Referenzschemas mit definierten Interoperabilitäten sowie eines Migrationskonzeptes, um zukunftssichere Investitionen mit mehr Planungssicherheit zu ermöglichen.

Dieser Beitrag informiert über den Entwicklungsstand der EPAn und gibt anhand von Beispielen einen Eindruck zu ihrer Praxistauglichkeit.

Anwendung in der Praxis

Heute ist die Wirtschaftlichkeit durch die EPA in verschiedenen Arbeitsbereichen faktisch belegbar. Und die Mehrheit der Experten ist sich darüber einig, dass elektronische Patientenakten die Zukunft des deutschen Gesundheitswesens sind ‑ auch wenn es aktuell keine einheitliche Begriffsbestimmung zu den digitalen bzw. elektronischen Patientenakten gibt. Einigkeit besteht nur über ihren folgenden Gemeinsamkeiten: ...

 

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Titel:
Der Siegeszug der elektronischen Patientenakten
Artikel ist erschienen in:
Telemedizinführer Deutschland, Ausgabe 2009
Kontakt/Autor(en):

Dr. Aykut M. Uslu
USLU Medizininformatik
Düsseldorf
Rembrandtstr. 15
D-40237 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 2 11 / 23 48 04
Fax: +49 (0) 2 11 / 2 30 48 01
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Prof. Frank Ückert
Institut für Medizinische
Informatik und Biomathematik
Universitätsklinikum Münster
Domagkstr. 11
D-48129 Münster
Tel.: +49 (0) 2 51 / 83 - 5 27 73
Fax: +49 (0) 2 51 / 83 - 5 82 19
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