Stimmen zum Telemedizinführer Deutschland

..."Dieses Sammelwerk beschreibt seit Jahren die Entwicklungen der Gesundheitstelematik mit den maßgeblichen Stimmen von Systementwicklern und Meinungsführern in Deutschland. Ein informatorischer Referenzstandard!"...
 

Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

Deutschlands unfassendstes Werk zum Thema Telemedizin, E-Health und Telematik im Gesundheitswesen

Home arrow Inhalte arrow Ausgabe 2009 arrow Geleitwort der Bundesministerin für Gesundheit
Geleitwort der Bundesministerin für Gesundheit PDF E-Mail

Heute stellt sich bei der Verwendung von Computern nicht mehr die Frage nach dem „Ob“, sondern nach dem „Wie“. Es geht darum, die neuen Informationstechnologien so einzusetzen, dass sie im Alltag und im Beruf Vorteile bringen.  Im Gesundheitswesen mit seiner Vielzahl von Beteiligten entfällt ein Drittel der Leistungen auf Kommunikation und Information. Durch IT-gestützte Verfahren ist es heute möglich, den Ärztinnen und Ärzten alle für die Behandlung notwendigen Informationen schnell dort zur Verfügung zu stellen, wo sie benötigt werden.

Die elektronische Gesundheitskarte und die entsprechende Infrastruktur macht alle für eine bessere Diagnose und Therapie notwendigen Informationen schnell verfügbar. Sie verbindet 80 Millionen Versicherte elektronisch mit ihren Ärzten, Apothekern und Krankenhäusern. In der Hand der Patientinnen und Patienten ist sie der Schlüssel zu dem Tresor, in dem sich streng gesichert für die Behandlung wichtige Gesundheitsdaten befinden.  Sie ist damit auch ein wichtiger Schritt für mehr Patientenbeteiligung. Darüber hinaus verbessert die elektronische Gesundheitskarte die Qualität der Versorgung, insbesondere die Arzneimitteltherapiesicherheit, indem sie einen Überblick über eingenommene

Medikamente zur Verfügung stellt. Diese Informationen helfen dem Behandler, unerwünschte Arzneimittelwechselwirkungen zu vermeiden. Zusammen mit der Vermeidung von Medienbrüchen bei der Ablösung des Papierrezeptes durch eine elektronische Version lassen sich Einsparungen erzielen. Ein Lichtbild auf der Karte und die spätere Möglichkeit der Online-Aktualisierung der Versichertendaten tragen dazu bei, den Missbrauch von Gesundheitsleistungen einzudämmen und Kosten für die Versichertengemeinschaft zu reduzieren.

Bereits seit Ende 2006 wird die elektronische Gesundheitskarte in Arztpraxen und Krankenhäusern in nunmehr sieben Regionen getestet. Dabei geht es vor allem darum, die Anforderungen an höchste Qualität, vor allem beim Datenschutz, in Einklang mit der Praxistauglichkeit zu bringen. Nachdem die Planungsgrundlagen von der Selbstverwaltung festgelegt wurden und die Finanzierung der Kartenlesegeräte in den Arztpraxen und Krankenhäusern geklärt ist, haben jetzt die Vorbereitungen für die flächendeckende Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarten begonnen. Sie startet zunächst in Nordrhein und wird dann nach dem „Zwiebelprinzip“ in den angrenzenden Regionen fortgesetzt.

Wie bei allen technischen Neuerungen ist es wichtig, dass wir die Anwenderinnen und Anwender bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte mitnehmen. Eine Voraussetzung hierfür ist sachliche Information über alle Chancen und natürlich über den Schutz der sensiblen Gesundheitsdaten. Der Telemedizinführer leistet seit vielen Jahren dabei eine gute Unterstützung.


Ulla Schmidt

Bundesministerin für Gesundheit
 
weiter >
 

ASP Authentifizierung Biometrie bIT4health Blended Healthcare CIMECS DACS DICOM e-Health E-Learning eBA EDC eEPA eFA EGA eGBR eGK eHBA eHealth EHR elektronische Gesundheitskarte elektronische Krankenakte elektronische Patientenquittung elektronische Signatur elektronischer Arztbrief elektronischer Heilberufsausweis elektronisches Rezept EPA EPR europäische Krankenversichertenkarte Fallakte gematik Gesundheitskarte Gesundheitstelematik GoITG GRID Hash HL7 HomeCare HPC iEPA IHE IMS Incident Reporting integrierte Gesundheitsversorgung integrierte Versorgung IuK KAS KIS Kryptographie LOINC Lösungsarchitektur MDD MPI MVZ NEST PACS PaSIS PDMS protego.net PVS Rahmenarchitektur RFID RIS Schnittstelle SDK Sicherheitsinfrastruktur Smart Card SNOMED SOA SQB Telekonsultation Telelearning Telematik Telematik Expertise Telematik-Infrastruktur Telemedizin Telemonitoring Verschlüsselung VHitG ZTG